Neue und komfortable Fahrzeuge im Maas-Rhein-Lippe-Netz
Düsseldorf. In 39 Tagen übernimmt die eurobahn den Betrieb auf den Linien RE 3 und RE 13 zwischen Hamm, Düsseldorf und Venlo. Zum Einsatz kommen dann neue und komfortable Fahrzeuge vom Typ Flirt. Heute präsentierte die eurobahn diese Fahrzeuge erstmals auf einem Teilstück der RE13 zwischen Düsseldorf und Kaldenkirchen.
Ganz leise summen die neuen 160 km/h schnellen FLIRT-Fahrzeuge über die Gleise. Das äußere Erscheinungsbild ist modern, der Innenraum komfortabel, hell und freundlich gestaltet. Die Sitze sind auch bei längeren Fahrten bequem. Die Informationsmonitore in allen Einstiegsbereichen geben Auskünfte zum Laufweg und den Anschlüssen des Zuges.
„Wir haben bei der Auswahl des Fahrzeugs sehr stark auf den Komfort für die Fahrgäste geachtet“, erläutert Dr. Stefan Bennemann, Niederlassungsleiter der eurobahn. „Insbesondere die Videoüberwachung in allen Fahrzeugen wird das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste in den Fahrzeugen erhöhen“, so Bennemann weiter.
Auch der VRR als Auftraggeber für die eurobahn ist von dem neuen Fahrzeug überzeugt. „Wir sind uns sicher, dass diese neuen Fahrzeuge bei den Fahrgästen gut ankommen werden“, meint VRR-Vorstand Martin Husmann.
Rainer Wanzke, stellvertretender Pressesprecher des Hauptzollamtes Krefeld sieht neben der Videoüberwachung auch Vorteile bei der Fahrzeugkonstruktion, „Es gibt hier wenig Ecken und Zwischenräume um Sachen zu verstecken.“
Die Fahrzeuge der eurobahn sind bereits häufiger in der Gegend unterwegs. "Wir schulen hier unsere Triebfahrzeugführer, um zukünftig einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen“, erklärt Bennemann. Die Fahrgäste müssten sich aber noch bis zur offiziellen Betriebsaufnahme am 13.Dezember gedulden: "Bei diesen sogenannten Ausbildungs- und Streckenkundefahrten dürfen wir leider keine Personen mitnehmen“, tröstet Bennemann.

